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ZEIT FÜR DAS GEBET

19. August 2015 - GEBET

GEMEINSCHAFT MIT GOTT – 03 ZEIT FÜR GEBET

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3. Es ist schwer, Zeit für das Gebet zu finden

„Harre des Herrn, sei ganz getrost und starken Mutes! Warte  auf den Herrn!“ (Psalm 27,14)
Wie findet man Zeit zum Nachdenken und zum Beten?

Auf der Hut sein!

Sei auf der Hut, damit dich die Betriebsamkeit des Lebens nicht dazu verführt, das Gebet zu vernachlässigen,
wenn du die Kraft, die es gibt, doch gerade am nötigsten brauchst! Die Frömmigkeit ist in Gefahr, durch übermäßige
Hingabe an das Geschäftliche aus dem Herzen verdrängt zu werden. Es ist ein großes Unglück, wenn die Seele um die Kraft
und die himmlische Weisheit gebracht wird, die uns gegeben werden, wenn wir darum bitten. Du brauchst die Erleuchtung,
die nur Gott geben kann. Niemand ist befähigt, seine Arbeit auszuführen ohne diese Weisheit.

Das Gebet ist eine Quelle der Kraft.

Denke daran, dass das Gebet die Quelle deiner Kraft ist! Ein Arbeiter kann keinen Erfolg haben, wenn er es mit dem Gebet eilig hat und dann schnell weggeht, um sich mit etwas zu befassen, das er zu vernachlässigen oder zu vergessen fürchtet. Er wird bald ermüden, weil er Gott nur flüchtige Gedanken schenkt und sich nicht die Zeit nimmt, nachzudenken, zu beten und darauf zu warten, dass der Herr seine körperlichen und geistigen Kräfte erneuert. Er spürt den erbauenden, ermutigenden Einfluss des Geistes Gottes nicht. Er wird nicht durch neues Leben erquickt. Sein erschöpfter Körper und sein müdes Gehirn werden nicht durch eine persönliche Begegnung mit Christus erfrischt.

Das Glaubensleben muss genährt werden. „Je zahlreicher wir [als Christen oder Gemeindeglieder] sind, desto umfassender müssen unsere Pläne sein, um den steigenden Anforderungen unserer Zeit entsprechen zu können. Leider spüren wir nur wenig von einer besonderen Zunahme an Frömmigkeit, christlicher Einfachheit und ernster Hingabe. Die Gemeinde scheint sich damit zu begnügen, in der Bekehrung nur die ersten Schritte zu gehen. Sie ist eher zur Arbeit bereit als zu demütiger Hingabe. Religiöse Betriebsamkeit liegt manchem mehr als wahre Herzensbekehrung. Sinnende Betrachtung und Gebet fallen der Unruhe und Geschäftigkeit zum Opfer. Das Glaubensleben aber muss mit der Entleerung und Reinigung des Herzens beginnen und dann durch tägliches Gebet genährt werden.

Nichts soll uns vom Bibellesen und Beten abhalten. Lass deine Gedanken und deine Gefühle durch nichts – und sei es dir
noch so lieb und wert – vom Studium des göttlichen Wortes und vom ernsten Gebet abbringen.

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