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SANFTMUT 290:

5. Oktober 2015 - ANDACHTEN

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Der alte Baron von Kottwitz war ein treuer Jünger CHRISTI. In seinem Haus wohnte ein Student, ein junger, heissblütiger, unbeherrschter Mann. Eines Nachts kam er spät heim, stieg mit lautem Gepolter die Treppe hinauf und vollführte in seinem Zimmer einen ohrenbetäubenden Lärm. Da stand der alte Baron auf, klopfte an die Tür und fragte ohne jede Erregung: “Herr Kandidat, fehlt Ihnen etwas?” Nicht wenig erschrocken über diese Frage und seine eigene Ungehörigkeit antwortete der Student etwas verlegen: “Ach, ich finde meinen Stiefelknecht nicht!” “Da kann geholfen werden”, sagte der Baron. “Ich werde Ihnen gleich den meinen bringen.” Und wirklich, er tat es. Ganz beschämt stammelte der Student seinen Dank und fügte hinzu: “Herr Baron, wo haben Sie denn diese Sanftmut her?” “Vom Herrn JESUS CHRISTUS”, antwortete der Baron. Das warf diesen jungen Studenten schier um und war ihm Anstoss zu einer radikalen Bekehrung zu CHRISTUS hin. Wer war dieser Student? Kein anderer als der spätere Professor der Theologie, August Tholuck in Halle, der ungezählte junge Menschen zu CHRISTUS führte.

GALATER 5, 22 – 26:

22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,

23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.

24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.

25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.

26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

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