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DER RICHTIGE TON 297

15. Oktober 2015 - ANDACHTEN

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Diese Geschichte ereignete sich in Idaho (Vereinigte Staaten). Ein Schafzüchter wohnte allein auf seiner Farm, viele Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Das einzige Vergnügen war für ihn seine alte Geige. Nach seinem Tagewerk stimmte er sein Instrument und spielte zu seiner eigenen Freude bis zur Schlafenszeit. Aber eines Tages zerriss seine “A”-Saite. Er konnte sie durch eine andere ersetzen und spannte sie auf das Instrument. Als er sie aber stimmen wollte, fragte er sich: “Wie kann ich diese neue Saite ganz rein auf “A” stimmen, wenn mir in meiner Einsamkeit kein Klavier zur Verfügung steht? Ich bin viele Kilometer vom nächsten Musikinstrument entfernt, und es gehört dazu ein feineres Ohr als meines, den reinen “A”-Ton herauszufinden.” Diese Saite beeinflusst alle anderen Saiten; ertönt sie falsch, so bleibt alles im Missklang. 

Aber der Farmer ließ sich nicht entmutigen. Sein Blick fiel auf sein kleines Radio in der Ecke, und ein kluger Gedanke durchfuhr ihn. Er setzte sich hin, schrieb einen Brief an den Direktor der nächsten Radiostation und bat: “Würden Sie mir bitte bei Erhalt dieses Briefes um 19:00 Uhr die Note “A” angeben?” Als es an einem der darauffolgenden Tage 19:00 Uhr schlug, hörte er am Rundfunkgerät den Sprecher sagen:

“Wir unterbrechen die Musik für einen Augenblick. Vor uns liegt ein Brief eines Farmers, weit weg in Idaho, dessen Geige verstimmt ist. Nun bittet er uns, ihm den “A”-Ton anzugeben.Farmer, hören Sie uns? Jetzt ertönt Ihr gewünschter Ton!” 

So erklang der reine Ton über Hunderte von Kilometern hinweg. Der Farmer griff nach seiner Geige und nahm den klaren Ton augenblicklich auf. Lange noch, nachdem das Radio abgestellt worden war, ertönten die
Weisen der alten Geige mit erneuertem Klang in die Nacht hinein. “Gib mir deinen Ton an!” so müssen auch Wir zu Gott schreien, wenn wir nieder geschlagen oder in unserem Leben eine Saite zerrissen ist. Wir benötigen diesen klaren Ton, sonst bleibt unser Leben leer und sinnlos.   

JOHANNES 10, 27 – 30:

27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.
30 Ich und der Vater sind eins.

 

 

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