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RÖMER 8,28:

9. Dezember 2018 - CHRISTUS IN MIR, ERWECKUNG, GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, PREDIGTEN

EINE BESONDERE ERFAHRUNG

RÖMER 8, 28 – 34:28

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. 
34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.

DAS WIRKEN DES HEILIGEN GEISTES – 2006

Die Fenster weit öffnen für die himmlische Atmosphäre, 11. August von Ellen White

Manche beklagen sich über die Beschränkungen, den der biblische Glaube denen auferlegt, die seine Lehre befolgen wollen. Sie meinen anscheinend, diese Einschränkungen seien ein großer Nachteil. Aber wir haben allen Grund, Gott von ganzem Herzen zu danken, dass Gott eine himmlische Barriere aufgerichtet hat, die uns vom Gebiet des Feindes trennt.

Manche meinen, zur optimalen Entwicklung der Persönlichkeit sei es notwendig, bestimmten natürlichen Neigungen des unbekehrten Herzens nachzugeben. Aber Gott weiß, dass vieles, was ein Mensch für wesentlich hält, ihm nicht den erwarteten Segen bringt, weil die Entwicklung dieser Charakterzüge ihn für das ewige Leben ungeeignet macht. {WHG 230.2; YRP.293.2}

Der Herr unterzieht die Menschen Prüfungen und Schwierigkeiten, damit die Schlacke vom Gold getrennt werden kann. Aber er zwingt niemanden. Er bindet uns nicht mit Fesseln, Schnüren oder Barrieren, denn sie fördern eher die Abneigung [gegen Gott] als sie zu verringern. Das Heilmittel gegen das Böse liegt in Christus, der in uns als Erlöser wohnt. Aber damit Christus im Herzen wohnen kann, muss es erst von Selbstsucht entleert werden. Dann entsteht ein Vakuum, das der Heilige Geist füllen kann. {WHG 230.3; YRP.293.3}

Der Herr reinigt das Herz ähnlich, wie wir einen Raum lüften. Wir schließen [dazu] nicht die Türen und Fenster und werfen dann eine reinigende Substanz hinein, sondern wir öffnen Fenster und Türen weit und lassen die reine Atmosphäre des Himmels herein. Christus sagte: „Wer der Wahrheit gehorcht, kommt zum Licht.“ Johannes 3,21 (GNB).

Die Fenster der Neigungen und Gefühle müssen zum Himmel hin geöffnet werden, und der Staub der Selbstsucht und der irdischen Gesinnung muss hinausgedrängt werden. Die Gnade Gottes muss die Kammern des Verstandes durchfegen, die Vorstellungskraft muss über himmlische Themen nachdenken, und jeder Teil der menschlichen Natur muss vom Geist Gottes gereinigt und belebt werden. Manuscript Releases II, 338. {WHG 230.4; YRP.293.4}