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AGAPE – LIEBE:

27. Dezember 2018 - ANDACHTEN, GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, PREDIGTEN, VERHEISSUNGEN

GESETZ UND EVANGELIUM VEREINT

GESETZ UND EVANGELIUM:

GEHÖREN ZUSAMMEN::

GOTTES LIEBE = GESETZ = EVANGELIUM:

WAS IST GNADE?

GEDANKEN ÜBER DAS BUCH DANIEL – ELLEN WHITE: KAPITEL 13: DIE VERSÖHNUNG DURCH DAS OPFER AM ENDE DER SIEBZIG WOCHEN IN DANIEL KAPITEL 9,24 – SEITE 96:

Christus kam, um der Welt ein Beispiel zu geben, was ein vollkommenes Menschentum in Verbindung mit der Göttlichkeit vermag. Er stellte der Welt eine neue Ära der Größe vor, indem Er Gnade, Mitleid und Liebe zeigte. Er gab dem Menschen eine neue Auslegung Gottes. Als Haupt der Menschheit erteilte Er den Menschen Anschauungsunterricht in der Wissenschaft der göttlichen Regierung, wobei Er die Rechtmäßigkeit der Versöhnung von Gnade und Wahrheit offenbarte. Die Versöhnung von Gnade und Wahrheit schloß keinerlei Kompromiß mit der Sünde ein, noch ließ sie irgendeine Forderung der Gerechtigkeit unbeachtet: aber indem jeder göttlichen Eigenschaft ihr bestimmter Platz eingeräumt wurde, konnte Gnade bei der Bestrafung des sündhaften, unbußfertigen Menschen walten, ohne daß ihre Milde zerstört wurde oder Mitleidscharakter verlorenging, und Gerechtigkeit konnte geübt werden, indem dem reumütigen Sünder vergeben wurde, ohne daß ihre Reinheit verletzt wurde. — Selected Messages I, 260-261.


Sein (Christi) Ziel war es, Gerechtigkeit und Gnade miteinander zu versöhnen und jedes gesondert, aber doch vereint, in seiner Würde stehen zu lassen. Seine Gnade war nicht Schwäche, sondern eine furchtbare Macht, die Sünde um ihrer selbst willen zu bestrafen und doch wiederum war sie eine Macht, die Liebe der Menschheit an sie zu ziehen. Durch Christus ist es möglich geworden, daß die Gerechtigkeit vergibt, ohne auch nur ein Pünktchen ihrer erhabenen Heiligkeit zu opfern.


Gerechtigkeit und Gnade waren gesondert, im Gegensatz zueinander, getrennt durch einen weiten Abgrund. Der Herr, unser Erlöser, kleidete seine Göttlichkeit in menschliche Natur und erarbeitete sich um des Menschen willen einen Charakter ohne Flecken und Makel. Er pflanzte sein Kreuz mitten zwischen Himmel und Erde auf und machte es zum Anziehungspunkt, der sich in beide Richtungen erstreckte und beides, Gerechtigkeit und Gnade, über den Abgrund zog. Die Gerechtigkeit kam von ihrem erhabenen Thron herab und näherte sich dem Kreuz mit allem himmlischen Heer. Dort sah sie einen, der Gott gleich war und die Strafe für alle Ungerechtigkeit und Sünde trug. In völliger Genugtuung verneigte sich die Gerechtigkeit am Kreuz und sagte: „Es ist genug.“ — Manuskript 94, 1899; S.D.A. Bible Commentary VII, 935-936.

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